19. Oktober 2021

Verantwortungslosigkeit und „Nach mir die Sintflut“

Manchmal begegne ich Szenen, die mich an den Menschen zweifeln lassen. Gewiss, es sind nur wenige, die so handeln, doch sie ziehen damit ein ganzes Viertel herunter und schaffen Ratlosigkeit und durchaus auch Wut.

Ich war heute wieder in meinem Stammgebiet, dem Chemnitzer Sonnenberg, unterwegs. Hier gibt es eine relativ hohe Dichte an Kleiderspendecontainern, meist direkt gepaart mit Glascontainern, wohlwissend, dass manche sonst eventuell keinen zweiten Gang antreten würden.

Leider werden die Sammelstellen von einigen Wenigen wohl missverstanden, und so finden sich immer und immer wieder teils riesige Müllansammlungen vor allem neben den Kleidercontainern. So etwas lässt mich ratlos zurück, als Plogger habe ich hier überhaupt keine Chance etwas auszurichten. Die Stadt kümmert sich zum Glück sehr regelmäßig um diese Müllinseln, doch glaube ich, dass die Verantwortlichen dafür nie gefunden werden. Egal ob Lessingplatz oder Hainstraße, quasi wöchentlich türmt sich der Müll dort auf. Und gerade bei der Hainstraße verwundert es mich, denn die Straße ist gut befahren und die abgelagerten Mengen teils so groß, dass man sich fragen muss, ob sie mit einem Transporter hingeschafft wurden. Irgendwer muss das doch bemerken…

Aber leider wird hier wie so oft einfach weggeschaut. Selbst, wenn jemand etwas bemerken sollte, etwas dagegen sagen wird keiner. Es ist eine Schande. Da kann man dann froh sein, dass zumindest die Stadt regelmäßig vorbeischaut und alles entfernt.

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