3. August 2021

Das war der Subbotnik 11/2020

10 Uhr sollte es also losgehen mit dem Subbotnik. 9.30 Uhr nochmal auf die Uhr geschaut – alles super, voll im Zeitplan. Schnell noch ein Häppchen gegessen, Hundeleine gesucht, nochmal auf die Uhr gesehen – 9.55 Uhr. Oh oh! Dabei hatten wir uns so fest vorgenommen pünktlich am Albertipark zu sein. Schnell den Greifer und die Handschuhe geschnappt und los gings zum Plogging-Einsatz, organisiert vom Bürgerbüro Sonnenstraße 35. In den Veranstaltungen hatte ich immer die Caritas drin stehen, aber das war nicht ganz korrekt.

Als wir eintrafen, war die Besprechung durch René Bzdok, den Stadtteilmanager des Sonnenbergs, quasi schon rum und Greifer und Müllsäcke wurden bereits ausgegeben, aber wir konnten uns noch schnell im Turbotakt vorstellen und die Marschroute festlegen. Etwa 10 Leute waren anwesend, darunter z.B. auch die Stadträtin der Grünen, Katharina Weyandt, die auch das Aufmacherfoto geknipst hat.

Wir entschieden uns für eine Route entlang der Fürstenstraße, Tschaikowskistraße, Körnerstraße und Sonnenstraße, bis zum Bürgerbüro. Veranschlagt waren dafür etwa zwei Stunden, statt der üblichen vier bis fünf. Der Kälte wegen.

Nach der Hälfte der Strecke war dann der erste der riesigen schwarzen Müllsäcke voll – ich hätte dennoch gedacht, dass sich da mehr anfindet. Einen großen Berg sammelten wir genau dort, wo das Aufmacherbild entstanden ist. Der Wind hatte vermutlich größere Mengen Unrat gegen den Zaun gepustet, an dem sich eine kleine Müllkippe bildete. Sehr unschön für Mensch und Natur.

Interessante Begegnungen gibt es auch immer wieder, wenn man auf Plogging-Tour ist. Und so trafen wir auf halber Strecke ein Pärchen, das sich erst einmal dafür entschuldigte, um die Uhrzeit bereits angeheitert zu sein, dann erklärte, sie wären Misanthropen, aber was wir hier machten, das wäre voll cool. Überbordenden Dank ausschüttend fragten sie dann noch, wie und wo man sich hier ein kleines Grundstückchen zum autarken Leben kaufen könnte. Es war irgendwie süß und ich hoffe ich konnte irgendwie weiterhelfen :).

Danach verging die Zeit wie im Flug und Punkt 12 Uhr rückte näher, die Zeit zu der wir die Säcke abgeben und mit einem roten Punkt bekleben sollten (die Punkte müssen tatsächlich vom Bürgerbüro bezahlt werden, und markieren den Müll, damit der ASR sie abholt; und das obwohl man der Stadt hier massiv Arbeit abnimmt), sowie zum Bürgerbüro zurückkehren sollten. Dort gab es dann freie Auswahl zwischen Rührei, Bulletten, Bockwurst und Brötchen zur Stärkung. Dazu heißen Tee oder Glühwein, je nach Geschmack. Wer wollte, durfte aufgrund der verkürzten Aktionszeit auch noch eine Aufwandsentschädigung erhalten, wir lehnten aber ab. Das Geld ist beim Bürgerbüro sicherlich sehr gut aufgehoben.

Und so wurde dann noch etwas gequatscht über die Entwicklung des Sonnenbergs, über zukünftige Termine, übers Plogging und auch eine Studie über das Leben auf dem Sonnenberg, zu der ich Euch später noch etwas schreibe, damit ihr gern auch daran teilnehmen könnt.

Die Metriken hat das wie folgt verändert: Dankes + 2, Hallo + 1 und Müllsäcke (Riesendinger) + 2 🙂

33

Gesammelte Müllsäcke

4

Hallos

4

Dankes

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